Homöopathie

 

Die sanfte Medizin

Die klassische Tierhomöopathie behandelt nicht einzelne Symptome (Krankheiten), sondern das kranke Tier als Ganzes (ganzheitlicher Ansatz).
Dabei geht sie davon aus, dass im Gegensatz zum gesunden Körper, in dem sich die Regulationsmechanismen in Balance befinden, im erkrankten Körper dieses Gleichgewicht gestört ist.
Der Körper wird durch den Reiz der homöopathischen Behandlung dazu angeregt, durch seine Selbstheilungskräfte die aus dem Gleichgewicht geratenen Mechanismen wieder herzustellen.
Dazu muss das gesamte Tier, sein Befinden, sein Verhalten, seine Vorlieben und Abneigungen Beachtung finden.
Die Bedingung für eine erfolgreiche Behandlung ist die Berücksichtigung aller, dem Tier eigenen Symptome und eben nicht nur des einzelnen Krankheitssymptoms. Diesen Vorgang nennt man Anamnese (von grich. Erinnerung).
Behandelt wird mit dem Mittel, das bei Arzneimittelprüfungen beim Gesunden die selben Symptome hervor gerufen hat, wie sie der Patient zeigt: Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt ( Simila similibus curentur)

Homöopathie bedeutet auf griechisch: homoios = ähnlich und Pathos = das Leiden

Wie das Behandlungs-Prinzip funktioniert, soll ein Beispiel verdeutlichen
Wenn man im Winter eiskalte, fast erfrorene Finger bekommen hat, hilft dagegen am Besten , die Hände unter kaltes Wasser zu halten.
Oder: gegen einen Schnupfen der mit laufender Nase und roten Augen daherkommt, wie es auch beim Zwiebelschälen passiert, hilft am besten „Allium cepa“, die Küchenzwiebel.

Arzneimittel
Ausgangsttoffe für homöopathische Arzneimittel sind hauptsächlich pflanzliche Substanzen, aber auch tierische und mineralische Stoffe werden verwendet.
Durch die speziellen Herstellungsverfahren werden die Stoffe in verschiedene “Potenzen” verdünnt.
Die bei Tieren am schonendsten angewendete Darreichungsform sind Globuli, das sind kleine Kügelchen aus Rohrzucker, die mit der Arznei benetzt sind.
Die jeweilige Verdünnung/ Potenzierung wird durch den Buchstaben und die Zahl vor dem Namen des Arzneimittel angezeigt. Z. B. D6, C12, C200 usw.

Es gibt auf dem Markt unzählige tierhomöopathische Bücher. In der Regel beziehen sich diese Empfehlungen von homöopathischen Mitteln zum Einsatz bei bestimmten Krankheiten, also rein auf das Hauptsymptom bezogen. Diese Art der Behandlung mag bei plötzlichen akuten Beschwerden, wie z. B. einer Verstauchung, Verbrennung oder Ähnlichem sinnvoll sein, ist aber keine Behandlung im klassischen Sinn. Ich rate daher von der Eigenbehandlung bzw. der Behandlung ohne Anamnese ab. Auch die Behandlung mit Komplexmitteln, in denen mehrere homöopathische Mittel gleichzeitig angewendet werden ist nicht ganz unkritisch zu sehen. Es entspricht wohl eher dem Versuch “Vieles wird schon irgendwie helfen”, ähnlich dem Schuss mit einer Schrotflinte.
In der Linksammlung verweise ich auf weiterführende Informationen von anderen Internetseiten, wie z. B. www.homoeopathie-aktuell.org

 

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